Die Woche hat unser Kollege Alex seinen Arbeitsplatz im Verzahnungsbereich gegen einen Platz in der Werkstatt Kesselbrunnen des Marienstifts Arnstadt getauscht. Dort arbeiten Menschen mit Behinderung und bilden sich beruflich weiter.
Alex bekommt einen Tag lang Einblick in die Abläufe der Werkstatt und erfährt ganz praktisch, wie Inklusion im Arbeitsalltag funktioniert. Dabei lösen sich oft Berührungsängste, die man vorher gar nicht bemerkt hat. Es geht um echte Begegnungen zwischen Kolleginnen und Kollegen und nicht um Theorie.
Warum machen wir das als Fertigungsbetrieb?
In der Verzahnungstechnik arbeiten wir jeden Tag mit engen Toleranzen, festen Abläufen und viel Routine. Da hilft es, ab und zu einen anderen Blickwinkel einzunehmen:
Wie organisiert man Arbeit so, dass sie zu unterschiedlichen Fähigkeiten passt? Was bedeutet ein guter Arbeitsplatz für jemanden, dessen Voraussetzungen anders sind als die eigenen?
Gibt es in Ihrem Unternehmen ähnliche Projekte?
Vielen Dank an das Marienstift Arnstadt für den Austausch und die Möglichkeit!
